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Friede auf Erden

Friede auf Erden
Am Freitag werden in ganz Europa die Glocken läuten für den Frieden (siehe unten). Damit wird eine Sehnsucht aufgenommen, die wohl viele von uns in sich tragen: Dass es endlich Friede wird auf der Erde. Mich erinnern dabei zumindest die Glocken, die von den Türmen unserer christlichen Kirchen erklingen werden, an die Friedensbotschaft der Engel an Weihnachten: „Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden den Menschen seines Wohlgefallens.“ Dabei sehe ich durchaus einen Zusammenhang zwischen den ersten beiden Satzteilen dieses Engelzitats: Wenn wir Gott in der Höhe ehren, zieht bei uns auf der Erde der Friede ein. Wenn wir Gott ernst nehmen und sein Gebot der Gottes- und Nächstenliebe befolgen, breitet sich unter uns sein Friede aus. Dazu ist er ja an Weihnachten in Jesus zu uns gekommen, um uns Frieden zu schenken, Frieden mit ihm, Frieden miteinander, Frieden mit uns selbst. Wenn wir uns von den Worten und dem Vorbild von Jesus Christus bestimmen lassen, werden Liebe und Friede unser Reden und Handeln bestimmen. Im Glauben, in der vertrauensvollen Beziehung zu ihm finden wir die Kraft so zu leben. Ich will mich von den Glocken am Freitag neu dazu animieren lassen so zu leben. Und ich will mir die Zeit nehmen, beim Glockenläuten um Frieden zu beten. Sie auch? Ich wünsche Ihnen eine friedvolle Woche!
Gerd Ziegler, Pfarrer

Hier schreiben die katholischen und evangelischen Seelsorgerinnen und Seelsorger in Rheinstetten wöchentlich im Wechsel.
Das Bild zeigt v.l.n.r.: Pfarrer Gerd Ziegler, Pastoralreferent Markus Müller, Pfarrerin Ann-Kathrin Peters, Gemeindereferent Sebastian Kraft, Pfarrer Reinhart Fritz und Pastoralreferent Thomas Eckerle.
Das Wort für die Woche finden Sie auch in Rheinstetten Aktuell.