Karwoche: Gedenken an das Leiden

Rebenkreuz aus dem Pfarrgarten (Foto: J. Ziegler)


Fürwahr, er trug unsere Krankheit und lud auf sich unsere Schmerzen. Wir aber hielten ihn für den, der geplagt und von Gott geschlagen und gemartert wäre. Aber er ist um unserer Missetat willen verwundet und um unserer Sünde willen zerschlagen. Die Strafe liegt auf ihm, auf dass wir Frieden hätten, und durch seine Wunden sind wir geheilt. (Jesaja 53, 4-5)

Liebe Besucherinnen und Besucher unserer Homepage,
unter der Rubrik „Gottesdienste“ finden Sie eine Andacht, die Sie allein oder mit ihren Mitbewohnern feiern können. Wenn Sie dies am Sonntag um 10.00 Uhr zur Gottesdienstzeit tun, wissen sie sich mit anderen verbunden die zur selben Zeit eine Andacht halten oder im Fernsehen oder im Internet einen Gottesdienst verfolgen. So halten wir als Christinnen und Christen auch in der räumlichen Trennung geistliche Gemeinschaft.

Wenn Sie ein persönliches Gespräch am Telefon oder auch eine Fürbitte mit Segnung wünschen, können Sie sich gerne an Pfarrer Gerd Ziegler wenden (Tel. 0721 510526)!

Bis auf weiteres finden in unserer Pfarrgemeinde keine öffentlichen Gottesdienste und Veranstaltungen mehr statt.
Dies betrifft auch die regelmäßigen Treffen unserer Gruppen und Kreise sowie den Konfi-Kurs, das Mittwochsforum und die Gymnastik-Gruppen.
Taufen und Trauergottesdienste werden mit den betreffenden Familien abgesprochen. Bitte wenden Sie sich hierzu an unser Pfarrbüro. Selbstverständlich steht Pfarrer Ziegler weiterhin für alle seelsorglichen Fälle zur Verfügung.
Wir hoffen auf Ihr Verständnis und bitten um Ihr Gebet für alle betroffenen Menschen!

Wir halten uns fern und sind füreinander da – Licht der Hoffnung!

In diesen Tagen der notwendigen Isolation ist es besonders wichtig, Gemeinschaft im Glauben zu leben. Dies ist auch weiterhin möglich.

Wir laden dazu ein, am Sonntagabend um 19 Uhr eine Kerze als Licht der Hoffnung ans (offene) Fenster zu stellen, während in den Kirchen unserer Stadt die Glocken läuten und dort eine Osterkerze entzündet ist. Zum Klang der Glocken beten wir in ökumenischer Gemeinschaft für unsere Stadtgemeinschaft, unser Land und die Welt – ganz besonders für alle, die in irgendeiner Weise von der Corona-Krise betroffen sind. Jeder Haushalt für sich. Beim gemeinsamen Vaterunser wissen wir uns mit allen verbunden und von Gott gehalten.

Je mehr Haushalte sich anschließen, desto heller scheint das Licht der Hoffnung – in der Welt, für die Welt! Übrigens spricht nichts dagegen, dasselbe an anderen Abenden auch zu tun, mit Kerze, aber ohne Glockengeläut…

Evangelische und Katholische Kirche in Rheinstetten